Was ist stille Beschleunigung?
Stille Beschleunigung ist ein Phänomen des Zinseszinses, das Mathematiker als den Punkt beschreiben, an dem die angesammelte Basis so groß wird, dass die Zinserträge die eigenen Sparbeiträge übersteigen. Dies geschieht typischerweise im achten Jahr eines langfristigen Sparplans. Viele Anleger geben jedoch genau davor auf, weil sie den linearen Anstieg erwarten und die exponentielle Kurve nicht erkennen.
Warum das 8. Jahr so besonders ist
Der Zinseszins wächst nicht linear, sondern exponentiell. In den ersten Jahren sind die Zinserträge gering, weil die Basis klein ist. Mit der Zeit wächst die Basis, und die Zinsen werden auf einen immer größeren Betrag berechnet. Im achten Jahr erreicht die Kurve einen Wendepunkt: Die monatlichen Zinserträge können höher sein als das, was du selbst monatlich zurücklegst. Ab diesem Moment arbeitet das Geld für dich, ohne dass du etwas ändern musst.